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Zentrum fA?r Versorgungsforschung

transmit-logoErgebnisse der Versorgungsforschung werden neben der medizinischen Grundlagenforschung zum wesentlichen Motor der Entwicklung im Gesundheitswesen ai??i?? Neues TransMIT-Zentrum mit diesem Auftrag gegrA?ndet

GieAYen. 5. Mai 2010 ai??i?? Im mittelhessischen Raum, nicht zuletzt durch medizinische Grundlagenforschung, Produktentwicklung und Zentren der Spitzenversorgung gekennzeichnet, hat sich ein TransMit Zentrum fA?r Versorgungsforschung konstituiert. Damit wird Anschluss an die international formulierte Forderung genommen auch das deutsche Gesundheitswesen und die in diesem vollzogene Krankenversorgung stAi??rker als bisher auf die erreichte ErgebnisqualitAi??t bzw. den Patientennutzen zu fokussieren.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Friedrich Grimminger, PD Dr. G.-Andre Banat, MBA (beide UniversitAi??t GieAYen) und den Professoren Dr. Ulrich Vossebein und Dr. Wolfgang George (Fachhochschule GieAYen-Friedberg) konzentriert das gegrA?ndete Zentrum einen Kreis von weiteren Forschern und Praktikern der Branche, die sich mit den fachlichen Anforderungen der Versorgungsforschung auseinander setzen. Unter den 15 Partnern sind international renommierte Forscher wir Prof. Dr. Bernhard Badura (UniversitAi??t Bielefeld), Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff (UniversitAi??t MA?nster) und Prof. Dr. Andreas Goldschmidt (UniversitAi??t Trier).

Die Versorgungsforschung beschreibt eine problemorientierte, fachA?bergreifende Forschung, welche die Kranken- und Gesundheitsversorgung und ihre Rahmenbedingungen kausal erklAi??rt. Es ist weniger die unzureichende ArbeitsqualitAi??t der einzelnen Akteure des Gesundheitswesens, die im Vordergrund mAi??glicher Kosten- und QualitAi??tsoptimierung steht, als die FAi??rderung einer gemeinsamen Koordinierung der Versorgungsstrukturen- und prozesse aller, die am Heilungs- bzw. Behandlungsprozess beteiligt sind. Diesen interdisziplinAi??ren Prozess gilt es transsektoral A?ber den stationAi??ren, rehabilitativen bis hin zur ambulanten Ai??rztlichen und therapeutischen Versorgungsbereich, welche auch das hAi??uslich-familiAi??re Umfeld bzw. das einer Pflegeeinrichtung einschlieAYen, zu organisieren. Sowohl die KostentrAi??ger (z.B. Kranken- und Sozialversicherungen), die Leistungserbringer (z.B. Krankenhaus- und Pflegeinrichtungsbetreiber), die Gesundheitswirtschaft (z.B. pharmazeutische und medizintechnische Industrie, Immobilienwirtschaft) aber auch die StAi??dte und Gemeinden und deren BA?rger (Stichwort Versorgung des lAi??ndlichen Raums) haben groAYes Interesse an den Ergebnissen bzw. den aus der Versorgungsforschung resultierenden Projekten.

Das Leistungsportfolio des Zentrums ergibt sich aus dessen Zielstellung und ist prinzipiell auf alle Fragestellungen die sich aus der KrankheitsprAi??vention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege ergeben ausgerichtet und erfolgt in Form von ForschungsauftrAi??gen, zu erstellenden Gutachten, Beratungen und Projekten (regionale Versorgungsgestaltung (a), Erfassung und Bewertung von Art und Umfang des bestehenden Leistungsangebotes und Versorgungsnotwendigkeit (b), erreichte Ergebnis- und LebensqualitAi??t (c), Bewertung und Verbesserung bestehender QualitAi??tsmanagementsysteme (d), Art und Ergebnis der Patientenpartizipation und AngehAi??rigeneinbeziehung (e), Ai??konomische Kosten/Nutzen/QualitAi??tsbewertung von Therapien (f), integrierte Versorgungsangebote (g)).

Eine besondere Akzentuierung erhAi??lt die zukA?nftige Arbeit des Zentrums durch seine regionale Versorgungsperspektive, welche in dieser Form bisher von keinem deutschen versorgungswissenschaftlich arbeitenden Institut aufgegriffen wurde, obwohl sich diese offensichtlich anbietet, denn die Kranken- und Pflegeversorgung wird auch zukA?nftig primAi??r als ein regionales Geschehen zu organisieren sein. So ist auch der deutsche bzw. der hessische StAi??dte- und Gemeindeverband ein weiterer Partner des Zentrums. Nicht zuletzt leiten sich aus dem regionalen Gesundheitsversorgungskonzept zahlreiche logistische, technologische und dienstleistungsbildende Innovationen her.

A?ber TransMIT Die TransMIT GmbH erschlieAYt und vermarktet im Schnittfeld von Wissenschaft und Wirtschaft professionell die Potenziale der drei mittelhessischen Hochschulen Justus-Liebig-UniversitAi??t GieAYen, Fachhochschule GieAYen-Friedberg und Philipps-UniversitAi??t Marburg. So bieten derzeit mehr als 100 TransMIT-Zentren innovative Technologien und Dienstleistungen in den Bereichen Life Sciences, Technik, Kommunikation/Medien/Literatur, Unternehmens-fA?hrung/Management, Informations- und Kommunikationstechnik an. Der GeschAi??ftsbereich Patente, Innovations- und GrA?nderberatung widmet sich der Bewertung, dem Schutz und der Umsetzung von inter-/ nationalen Innovations- und Wachstumsvorhaben. Das GeschAi??ftssegment Kommunikationsdienste und -netze bietet Dienstleistungen rund um den effizienten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Die TransMIT-Akademie fA?hrt Weiterbildungsveranstaltungen zu neuen Technologien und Entwicklungen durch.

Zu den Kunden der TransMIT GmbH zAi??hlen namhafte Unternehmen aus den Branchen Pharma/Medizin, Biotechnologie, Chemie, Automobil, Anlagen- und Maschinenbau, Elektrotechnik, Optik, Informationstechnologie, Neue Medien, Telekommunikation sowie Handel und Dienstleistung. Referenzprojekte sind u.a. das Mathematikmuseum zum Anfassen, H-IP-O (Hessische Intellectual Property Organisation), Aktionslinie hessen-teleworking, Aktionslinie hessen-biotech! sowie das Wissenschaftsportal der European Polymer Federation (EPF). GegrA?ndet wurde die TransMIT GmbH 1996 als Gemeinschaftsprojekt der mittelhessischen Hochschulen, Volksbanken und Sparkassen sowie der IHK GieAYen-Friedberg. Sie beschAi??ftigt an den Standorten Marburg, GieAYen, Friedberg und Frankfurt weit A?ber 100 MitarbeiterInnen.

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